Antragsverfahren für Rehabilitation bei Endometriose

Antragsverfahren für Rehabilitation

Das Antragsverfahren für Rehabilitation kann grob in 5 Schritte unterteilt werden. Grundsätzlich muss der Antrag vom Versicherten ausgehen, bei Antragstellung durch Andere (z.B. den behandelnden Arzt) besteht Zustimmungspflicht. Die Formulare sind im Internet bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger frei abrufbar. Der Versicherungsträger prüft nach Eingang die versicherungsrechtliche Wartezeit und die medizinische Voraussetzung. Danach wird der Versicherte über den Entscheid benachrichtigt und bei Bewilligung die Klinik ausgewählt.
Wichtig: Bei einer Ablehnung besteht immer die Möglichkeit, einen gut begründeten Widerspruch einzulegen.
Die Klinik bestellt den Versicherten ein und führt die Heilmaßnahme durch. Darüber erstellt sie einen ärztlichen Bericht, der an den Versicherungsträger geht und an den einweisenden Arzt (oder Hausarzt).

Schritt 1: Antragstellung

Grundsätzlich muss der Antrag vom Versicherten ausgehen, bei Antragstellung durch Andere (z.B. den behandelnden Arzt) besteht Zustimmungspflicht. Die Formulare sind im Internet bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger frei abrufbar.
Ein Heilverfahren muss von der Patientin selbst bei Ihrem zuständigen Kostenträger (Krankenkasse oder Rentenversicherung) beantragt werden. Entscheidend ist, dass der behandelnde Arzt die medizinische Notwendigkeit der Rehabilitationsmaßnahme bestätigt und die gesundheitliche Beeinträchtigung durch die gynäkologische Erkrankung entsprechend benennt. Eine Empfehlung für eine bestimmte Klinik, in der die Rehabilitation stattfinden soll, kann ebenfalls ausgesprochen werden.
Das Anschlussheilverfahren schließt sich direkt nach einer Operation im Akutkrankenhaus an. Die notwendigen Formalitäten übernimmt in diesem Fall das Krankenhaus.

Unter folgendem Link können Sie Formulierungshinweise für einen Reha-Antrag einsehen.
… zu den Hinweisen

Schritt 2: Prüfung durch Versicherungsträger

Der Versicherungsträger prüft nach Eingang die versicherungs-rechtliche Wartezeit und die medizinische Voraussetzung.

Schritt 3: Benachrichtigung

Danach wird der Versicherte über den Entscheid benachrichtigt und bei Bewilligung die Klinik ausgewählt. Wichtig: Bei einer Ablehnung besteht immer die Möglichkeit, einen gut begründeten Widerspruch einzulegen.

Schritt 4: Einbestellung und Durchführung der Rehabilitation

Die Klinik bestellt den Versicherten ein und führt die Heilmaßnahme durch.

Schritt 5: Abschlussberichte

Über den Verlauf und die Ergebnisse des Rehabiliationsverfahrens erstellt sie einen ärztlichen Bericht, der an den Versicherungsträger geht und an den einweisenden Arzt (oder Hausarzt).

 

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