Bewegung und Sport bei Endometriose

Bewegung und Sport

Bewegung und Sport entsprechen dem natürlichen Bedürfnis des Körpers. Für Frauen mit Endometriose ist regelmäßiges, körperliches Training sehr wichtig, da es zur Entkrampfung, Schmerzlinderung, Stärkung der Muskulatur, Aktivierung von Stoffwechselprozessen, Steigerung der Immunabwehr und zu einer allgemeinen Stimmungsaufhellung beiträgt.

Viele Frauen mit Endometriose können auf Grund ihrer inneren Anspannung während der Schmerzphasen kaum loslassen und entspannen. Dadurch wird die Durchblutung im Bauchraum behindert und Medikamente können nicht so gut wirken. Um die Tiefenmuskulatur aktiv aus der Anspannung zu lösen werden Entspannungsaktivitäten empfohlen. Das Wirkprinzip beruht auf einer Reduzierung der Gefäßverengung und der geringeren Ausschüttung von Stresshormonen. Diese reflektorische Schmerzlinderung kann durch krankengymnastische Übungen erreicht werden. Hierfür bieten sich ausgleichende Bewegungen wie bei Feldenkrais oder Luna Yoga sowie Angebote aus der Traditionellen Chinesischen Medizin wir Tai Qui, Qui Gong, Shiatsu an.
Darüber hinaus hat Ausdauersport (2-3 mal pro Woche für 30-45 Minuten)nachweislich eine positive Wirkung auf das Schmerzempfinden. Die Schmerzgrenze wird nach oben verschoben und die Stimmung und die Lebensqualität werden verbessert. Ausdauersport sollte in den schmerzfreien bzw. schmerzarmen Zeiten durchgeführt werden. Als besonder wohltuend haben sich alle Wassersportarten erwiesen. Hier wird der entspannende Effekt von warmem Wasser mit der oft größeren Beweglichkeit kombiniert. Weitere wichtige Effekte des Ausdauersports sind die Stärkung des Immunsystems und die Anregung von Stoffwechselprozessen.

Darüber hinaus eignen sich Sportarten wie Walking, Wandern, Radfahren, Sequenztraining, Skilaufen und Tanzen. Die ausgewählte Sportart soll Spaß machen, Leistungsorientierung ist hier falsch.

 

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