rechtliche grundlage für rehabilitation bei endometriose

rechtliche Grundlage für Rehabilitation

Während in früheren Zeiten akute Krankheiten im Vordergrund der medizinischen Versorgung standen, so hat es seit ungefähr der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine deutliche Verschiebung hin zu chronischen Krankheitsbildern gegeben. Chronische Krankheiten sind oft gekennzeichnet durch einen schleichenden Beginn und der Tendenz zur Progredienz (Fortschreiten) eingetretener Krankheitszustände. Rehabilitation wird als zentraler und unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung chronisch Kranker angesehen.

Die wesentlichen rechtlichen Grundlagen für Maßnahmen der Rehabilitation sind in verschiedenen Teilen des Sozialgesetzbuchs (SGB) festgelegt. Danach leitet sich der Anspruch auf rehabilitative Leistungen aus § 10 SGB I ab:

„Wer körperlich, geistig oder seelisch behindert ist oder wem eine solche Behinderung droht, hat unabhängig von der Ursache der Behinderung ein Recht auf die Hilfe, die notwendig ist, um die Behinderung abzuwenden, zu beseitigen, zu bessern, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern, ihm einen seinen Neigungen und Fähigkeiten entsprechenden Platz in der Gemeinschaft insbesondere im Arbeitsleben zu sichern.“

Persönliche Voraussetzungen des Antragstellers sind:

  • Die versicherungsrechtliche Wartezeit ist erfüllt.
  • Die Erwerbsfähigkeit ist wegen der Erkrankung bzw. aufgrund der Folgen der Erkrankung erheblich gefährdet oder gemindert.
  • Es besteht die Möglichkeit, eine Minderung der Erwerbsfähigkeit durch die Maßnahme abzuwenden.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass bei bereits geminderter Erwerbsfähigkeit diese wesentlich gebessert oder wieder hergestellt werden kann.

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